Regenwasserbewirtschaftung
Regenwasserbewirtschaftung
Zur Erhöhung der Grundwasserneubildung und zur Reduzierung von Hochwässern, die durch überlastete Abwasserkanäle verursacht werden, soll ein möglichst hoher Anteil des auf versiegelte Flächen niedergehenden Niederschlagswasser in den Untergrund versickert werden. Bei der Versickerung des Niederschlagswassers spielt sowohl die Versickerungsfähigkeit des Untergrunds als auch die Rückhaltung anthropogener Schadstoffe eine entscheidende Rolle. Daher müssen bei der Planung und Bemessung von Versickerungsanlagen der maßgebliche Bemessungsregen aus der Niederschlagstatistik des Deutschen Wetterdienstes (KOSTRA-Daten) berücksichtigt, die Versickerungsfähigkeit des Untergrunds durch Versickerungsversuche untersucht sowie eine natürliche Reinigungswirkung, z. B. durch den Boden einer Versickerungsmulde bzw. eine technische Reinigung durch vorgeschaltete Reinigungsschächte mit DIBt-Zulassung des zu versickernden Wassers nachgewiesen werden. Die Randbedingungen zur Versickerung von Niederschlagswasser in Siedlungsgebieten wird durch das DWA-Arbeitsblatt DWA-A 138-1 geregelt.
Unseren Leistungen:
- Beratung zur Regenwasserversickerung und Regenwassernutzung
- Ermittlung und Bewertung der Versickerungsfähigkeit des geologischen Untergrunds
- Bemessung von Versickerungsanlagen
- Anträge auf wasserrechtliche Erlaubnis zur Niederschlagswasser-Versickerung
Ansprechpartner:
Dipl.-Geol. Bernd Bühler
Sachverständiger für Hydrogeologie
Buehler(ät)smoltczykpartner.de
Dipl.-Geol. Dr. Martin Brodbeck
Sachverständiger für Ingenieurgeologie
Brodbeck(ät)smoltczykpartner.de